Auf Fälschungen hereinfallen
Kaufen Sie Uhren, elektronisches Gerät und Markenkleidung nur in Kaufhäusern. Schnäppchen auf Basaren und Flohmärkten sind immer Fälschungen. Das gilt dort meist auch für »echt kanarische« Produkte. »Ebenholzelefanten« und andere afrikanische Schnitzwerke sind nur gepinseltes Hartholz.
Getrennt zahlen
Wer nach gemeinsamem Restaurant- oder Kneipenbesuch »bitte getrennt zahlen!« möchte, erntet auf den Kanaren Unverständnis. Machen Sie es wie die Insulaner: Heute zahlen Sie, morgen Ihre Freunde.
In der Wintersonne braten
Das größte Gesundheitsrisiko ist die hohe Sonneneinstrahlung - auch im Winter. Doch die hellhäutigen, entwöhnten Gäste aus dem Norden unterschätzen gerade die Wintersonne oft. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist unabdingbar. Kinder sollten besser bekleidet sein. Wichtig ist auch eine gute Kopfbedeckung, die den Nacken beschattet.
Bei Werbefahrten draufzahlen
Kostenlose Inselrundfahrten mit Einladung zu Kaffee und Kuchen werden genutzt, um bei einer kleinen Infoshow überteuerte, minderwertige Waren zu verhökern. Reguläre Bustouren sind letztendlich billiger.
Zu viel nackte Haut zeigen
Ohne Hemd im Café zu sitzen oder halbnackt durch Geschäfte zu schlendern wäre nicht nur kein erbaulicher Anblick, sondern auch Missachtung kanarischer Sitten. Kleiden Sie sich daher bitte angemessen.
Den Time-Sharing-Haien glauben
Der Traum: ein zweites Zuhause auf Lanzarote. Die Idee: wohnen auf Zeit. Sie erwerben einen Eigentumsanteil und Nutzungsrecht für eine bestimmte Zeit im Jahr. Doch Vorsicht: Das Modell rechnet sich nur für den Verkäufer. Ihnen wird das überteuerte Apartment schnell zum Klotz am Bein.
Alternative Briefmarken kaufen
Private Anbieter verkaufen Marken, ohne den Kunden zu erklären, dass diese nur gelten, wenn mit ihnen frankierte Urlaubspost in spezielle Briefkästen geworfen wird. Findet die Post die Briefe in ihren gelben Kästen, wirft sie sie weg. Lassen Sie die Finger davon und gehen Sie direkt zur Post.