Unvorbereitet ins Gebirge
Unterschätzen Sie nicht die Gefahren bei Bergwanderungen! Sie beginnen oft auf Meereshöhe und enden nicht selten über 1000 m. Gehen Sie nie ohne Wanderführer (Mensch oder Buch) ins Hochgebirge, sagen Sie im Hotel Bescheid, wohin Sie gehen, und rüsten Sie sich richtig aus (Bergschuhe, Regenschutz, Sonnencreme,Wasser usw.).
Kutschen-Nepp
Nicht jeder Kutscher versteht unter »Führung« dasselbe wie Sie. Machen Sie vor Antritt der Fahrt den Preis aus und zahlen Sie für eine halbe Stunde nicht mehr als 40 Euro.
Auf »Nelkenfrauen« hereinfallen
In touristischen Zentren Palmas und andernorts werden Ihnen Frauen begegnen, die Ihnen Nelken entgegenhalten und Sie ansprechen. Es handelt sich fast immer um gitanas, die selten allein auftreten. Winken Sie entschieden ab und achten Sie auf Ihre Handtasche, Ihre Geldbörse. Die »Damen« verstehen ihr Handwerk!
Mit dem Tod spielen
Nicht drastisch genug kann davor gewarnt werden, im Meer zu baden, wenn am Strand die rote Fahne weht. Jedes Jahr sterben Menschen aus Leichtsinn oder weil sie Leichtsinnige retten wollten. Unterströmungen bei starker Brandung können lebensgefährlich werden. Verbieten Sie vor allem Ihren Kindern an solchen Tagen das Baden im Meer. Beaufsichtigen Sie Ihr Krabbelkind am gemieteten Pool! Ein Dutzend tödliche Poolunfälle pro Jahr ist zuviel.
Fischteller ohne Preisangabe
Vorsicht bei der Bestellung von Fischgerichten oder Meeresfrüchten in Restaurants ohne Preisangabe auf der Karte! Das kann zur bösen Überraschung für den Geldbeutel werden, denn frisches Meeresgetier ist - weil rar - auch auf Mallorca teuer. Vorher auswiegen lassen und nach dem Kilopreis fragen!
Den Besserwisser herauskehren
Die mallorquinische Mentalität zeichnet sich durch Langmut aus. Die hat jedoch dort ihre Grenzen, wo Fremde sich als Herren aufspielen und ihre Gastgeber wie Lakaien behandeln. Besserwisserei und Angeberei wirken auf Einheimische befremdlich. Und vergessen Sie nicht: Englisch und Deutsch wird vielerorts bestens verstanden!