Musik made in Spain
Es müssen nicht immer House oder Techno oder englische Texte sein. Voll im Trend liegen spanische Songs von spanischen Popbands: ob Jarabe de palo, Café Quijano oder Oreja de van Gogh (»van Goghs Ohr«). Auch das Männerduo Estopa, der preisgekrönte Alejandro Sanz und Presuntos Implicados sind in. Perfekte Shows legt Mädchenschwarm David Bisbal auf die Bühne, der mit »Corazón latino« einen Superhit landen konnte und gezeigt hat, dass er keine Eintagsfliege am Pophimmel war. Für gesangliche Frauenpower steht Rosa.
Körperschmuck
Tattoo- und Piercingstudios haben sich auf die Nachfrage auch der locals eingestellt und zaubern phantasievolle Gebilde an alle erdenklichen Körperstellen. Die Hygiene in den Studios entspricht den vorgegebenen Standards. Statt Schlange oder Tiger für die Ewigkeit entscheiden sich Newcomer zunächst für eine kleine Sitzung Bodypainting.
Topfit
Muckibuden heißen hier gimnasios und halten die Insulaner das ganze Jahr auf Trab. Hier stählen sie ihren Bizeps, hier läuft der Schweiß bei gemeinsamen Trainingsprogrammen in Strömen. Weit gefehlt, wer in den Fitnessstudios vorwiegend die Herren der Schöpfung vermutet. Frauen machen an Geräten, auf Steppern und Standfahrrädern eine mindestens ebenso gute Figur.
Fußball in der Kneipe
Auch wenn es auf den Pityusen kein Erstligateam aus überbezahlten Balltretern gibt, bestimmt der Fußball das (Männer-)Leben. Zumindest samstags und sonntags abends, wenn die Kanäle TVE und Canal Plus die besten Ligamatches live übertragen. Dann trifft man sich in der Bar, leidet bei Bier und Wein mit den Rasenhelden mit und lässt beim Torschrei die Gläser erbeben. Viele Einheimische drücken Barça die Daumen, dem FC Barcelona.